Die Spannung steigt.
Nur noch
bis zum WaWaWahnsinn 2012 in Rauenstein/Thüringen
Rettungsübung der Wasserwacht Forchheim
2009-01-18 20:58 von klaus.kissler (0 Kommentare)
Eisrettung stand am Sonntag den 18.01.09 auf dem Dienstplan der Kreis-Wasserwacht Forchheim, die sich am Regnitzaltwasser an der Anlegestelle der Personenschifffart versammelte. Insgesamt 15 Wasserretter rückten mit 3 Einsatzwagen an, um die Rettung ins Eis eingebrochener Personen zu üben. Von beiden Seiten des Gewässers versuchten Helfer die vermeintlichen Opfer (Mitglieder der Einsatzgruppe in Neoprenanzügen) möglichst schnell aus der Gefahr zu retten. Mit Leinen und Rettungswesten gesichert näherten sie sich der Einbruchstelle und übten mit verschiedenen Hilfsmitteln das Retten der Eingebrochenen. Zum Einsatz kamen neben Schaufeltragen auch spezielle Geräte, wie zum Beispiel ein Eisrettungsschlitten, hergestellt in der Ballonfabrik Augsburg, der den Helfern der Wasserwacht zur Verfügung steht. Mittels einer Pressluftflasche in Sekunden aufgepumpt kann der Helfer mit Ihm relativ gefahrlos bis zur Einbruchstelle kommen und dann den Verunfallten aus dem Eisl ziehen. Danach werden beide von ihren Kameraden ans Ufer zurückgezogen. Wichtig für die Helfer ist auch ein Gefühl für die Tragfähigkeit der Eisfläche zu bekommen. So konnte jeder, richtig abgesichert, das Eis so lange begehen, bis es unter dem eigenen Körpergewicht nachgab. Während die Eisretter an der Eiskante zum Kanal übten machten sich am Ufer Rettungstaucher einsatzklar, um eventuell unter die Eisschicht getriebene Opfer retten zu können. An den Bootsstegen gingen die Taucher unter das Eis und legten die ca. 30m bis zum Ausstieg unter der Eisdecke zurück. Beim Tauchen unter Eis gelten besondere Sicherheitsregeln, so müssen die Taucher mit einer Leine gesichert werden, während sie über eine zweite Leine die Signale bekommen, die sie zur Orientierung benötigen. Nach 90min. auf dem Eis, bzw. nach 30Minuten unter dem Eis rückten die Einsatzkräfte wieder im BRK- Heim ein, und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her. Ein weiterer Helfer der Wasserwacht Forchheim verrichtete dieses Wochenende am Rothsee als Luftretter Dienst auf einer Wachstation, um im Einsatzfall zusammen mit der Hubschraubern der Polizei im fränkischen Seenland schnelle Hilfe leisten zu können. Wie wichtig solche Übungen sind, zeigte sich am gleichen Nachmittag, als im Landkreis Bamberg Personen nach einem Spaziergang auf dem Eis vermisst wurden, die glücklicherweise aber während der Anfahrt der Rettungskräfte wieder auf festem Boden standen.
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