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Übung des Hochwasserrettungszug Franken am 19.10.2008

19.10.2008 19:00 von klaus.kissler (Kommentare: 0)

Übung des Hochwasserrettungszug Franken am 19.10.2008
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Am 19.10.2008 rückte der K-WRZ Franken zu einer Übung am Altmühlsee bei Gunzenhausen aus. Die WW Forchheim stellt für diesen K-WRZ Franken einen der beiden Tauchtrupps. Für uns begann dieser Tag bereits um 5.00 Uhr um das Fahrzeug und SEG-Anhänger zu beladen. Alle Komponenten des Zuges trafen sich um 6.30 Uhr am Rastplatz Feucht um dann gemeinsam in Marschfahrt in den zugewiesenen Verfügungsraum abzurücken. Nach kurzem Aufenthalt dort, wurden wir alarmiert und trafen kurz darauf am Altmühlsee ein. Nach einer ersten Lageerkundung und -Besprechung wurden die Aufgaben verteilt. Zusammen mit dem Tauchtrupp aus Bayreuth war unsere Aufgabe die Untersuchung des Rumpfes des "beschädigten" Ausflugschiffes. Dazu wurden zwei Taucher eingesetzt die mit Tauchtelefonleinen mit ihrem Signalmann in Kontakt standen. Dieses Tauchtelefon gewährleistet sowohl eine verbale Kommunikation zwischen den Tauchern als auch mit dem Signalmann. Erschwerend bei der Untersuchung des Rumpfes war, dass auf dem Schiff ein Dieselgenerator lief und dessen Dröhnen und Vibrationen unter Wasser zu hören und spüren waren. Mit dieser Geräuschkulisse im Hintergrund erfordert es schon eine gehörige Portion Mut und Überwindung unter dem Rumpf um die ca. 1m große Schiffsschraube zu tauchen, insbesondere bei den sehr schlechten Unterwassersichtverhältnissen des Altmühlsees. Dieser erste Tauchtrupp war mit seiner Arbeit noch nicht ganz fertig als uns von der Einsatzleitung mitgeteilt wurde, dass nach neuesten Erkenntnissen eine vermisste Person gäbe die bei der Kollision des Ausflugschiffes mit dem Wehr vermutlich über Bord gefallen sei. Daraufhin machte sich der zweite Tauchtrupp klar und wurde mit dem Boot zu der vermuteten Stelle gebracht um dort zusammen mit dem inzwischen auch eingetroffenen ersten Tauchtrupp nach der Person zu suchen. Diese wurde sehr schnell im ca. 3m tiefen Wasser gefunden. Das Übungsphantom wurde geborgen und an Land gebracht. Die gesamte Übung endete mit einem schmackhaftem Gulascheintopf und Nudeln gegen 13.00 Uhr. Danach stellte sich der gesamte K-WRZ Franken zu einem Gruppenbild zusammen. Gegen 14.00 Uhr traten wir die Heimreise nach Forchheim an. Dort wurde die Ausrüstung gesichtet und gereinigt. Danach haben wir das SEG-Fahrzeug und SEG-Geräteanhänger für den "normalen" SEG-Dienst eingeräumt. Somit war die Übung für uns um 17.00 Uhr zu Ende. Für die KWW Forchheim waren von der Ortsgruppe Forchheim Lisa Eichhorn, Silke Rammler, Michael Ebner, Christian Willming und Andreas Gerle an der Übung beteiligt.

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